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Das Gehalt sieht besser aus als der Arbeitsmarkt. Deshalb erzählen wir hier beides zusammen.

Stand 22.09.2026 · Autorin SSM · auch als Karussell auf Instagram

Kurz gesagt

Biologie ist beliebt: 55.860 Menschen studieren das Fach. Zwei Drittel davon sind Frauen. Der Bachelor dauert sechs Semester, der Master noch einmal vier. Ohne Master läuft in den meisten Fachpositionen wenig. Wer durchhält, landet in einem Berufsfeld mit gutem Gehalt. Das mittlere Gehalt liegt bei 6.028 Euro brutto im Monat. Aber: 27 Prozent brechen den Bachelor an Universitäten ab. Die Bundesagentur für Arbeit sieht in der Biologie deutlich mehr Arbeitsuchende als gemeldete Stellen. Und mehr als zwei Fünftel der ausgeschriebenen Stellen sind befristet. Ein Engpassberuf ist Biologie nicht.

Stand & Quelle

Studierende und Anfänger: Statistisches Bundesamt, Datenbank GENESIS (so heißt die Online-Datenbank des Amts), Tabellen 21311-0003 und 21311-0012, Wintersemester 2025/26, abgerufen 21.09.2026. Gehalt: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025. Arbeitsmarkt: Bericht „Blickpunkt Arbeitsmarkt – Naturwissenschaften“ der Bundesagentur für Arbeit, Berichtsstand August 2026, Datenjahr 2025. Abbruchquote: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Alle Links stehen unten. Stand 22.09.2026.

Studierende
55.860
Anfänger Winter 25/26
7.891
Frauen
66,9 %
Abbruch Uni 2020
27 %
Median Gehalt
6.028 €

was du machst

Was im Studium dran ist

Biologie ist Laborarbeit. Und zwar von Anfang an. Das sind die großen Fächer im Studium:

  • Zellbiologie: wie Zellen aufgebaut sind
  • Genetik: Vererbung und Erbgut
  • Mikrobiologie: winzige Lebewesen wie Bakterien
  • Botanik: Pflanzen
  • Zoologie: Tiere
  • Ökologie: wie Lebewesen und Umwelt zusammenhängen
  • Biochemie: Chemie in Lebewesen

Dazwischen stehen Praktika, Protokolle und Statistik. Du willst Biologie studieren, weil du Tiere magst? Dann merkst du im dritten Semester: Es geht vor allem um Methoden. Also darum, wie man sauber untersucht und auswertet.

Bachelor und Master

Der erste Abschluss ist der Bachelor of Science. Er dauert in der Regel sechs Semester. Ein Semester ist ein halbes Studienjahr. An einzelnen Fachhochschulen sind es sieben oder acht Semester. Der Master kommt mit vier Semestern dazu.

Wichtiger ist die Frage: Musst du den Master machen?

offiziell: nein

Der Bachelor gilt als erster Abschluss, mit dem du in den Beruf gehen kannst. So sagt es der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin.

in der praxis: meist ja

Die Bundesagentur für Arbeit schreibt: In den Naturwissenschaften folgt „in der Regel“ ein Masterstudium.

Rechne also eher mit fünf Jahren, nicht mit drei. So lange dauert es bis zum ersten Abschluss, mit dem du wirklich gut weiterkommst.

Wie groß das Fach ist

Das zeigt die amtliche Statistik. Im Wintersemester 2025/26 studierten 55.860 Menschen Biologie. 37.376 davon waren Frauen. Das ist ein Frauenanteil von 66,9 Prozent. In diesem Semester haben 7.891 Menschen neu angefangen.

wie du reinkommst

Das hängt von der Hochschule ab. Es gibt zwei Fälle:

zulassungs­beschränkt

So ist es an vielen Universitäten. Die Hochschule hat nur eine bestimmte Zahl an Plätzen und wählt aus. Das nennt man „örtlich zulassungsbeschränkt“.

zulassungsfrei

So ist es an anderen Universitäten. Es gibt keine Auswahl. Du kannst dich einfach einschreiben.

Einen bundesweiten Numerus clausus (NC) wie früher in der Medizin gibt es nicht. Der NC ist die Abiturnote, die am Ende für einen Platz gereicht hat. Jede Hochschule vergibt ihre Plätze selbst.

Warum hier keine NC-Werte stehen

Konkrete NC-Werte nennen wir bewusst nicht. Sie schwanken stark, je nach Semester und Hochschule. Verbindlich stehen sie erst fest, wenn das Vergabeverfahren durch ist. Sammelportale zeigen oft alte Werte. Schau deshalb direkt auf der Zulassungsseite deiner Wunschhochschule nach. Und zwar kurz vor deiner Bewerbung.

Fristen

  • Zulassungsbeschränkte Studiengänge: An den meisten Hochschulen gilt der 15. Juli fürs Wintersemester. Fürs Sommersemester gilt der 15. Januar.
  • Zulassungsfreie Fächer: Die Einschreibung endet oft deutlich später, kurz vor Semesterbeginn.

Prüf auch das besser bei der Hochschule selbst. Verlass dich nicht auf eine Faustregel.

praktikum vorher

Für Biologie an Universitäten brauchst du in der Regel kein Vorpraktikum. Es ist also keine Bedingung für die Zulassung. Einzelne Studiengänge an Fachhochschulen sind stark auf Praxis ausgerichtet. Dort kann das anders sein. Das prüfst du bei der jeweiligen Hochschule.

Laborpraktika im Studium

Laborpraktika gehören dagegen fest zum Studium. Wie fest, zeigt das Ranking vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Ein Ranking ist ein Vergleich von Hochschulen. Im CHE-Hochschulranking für Biologie sind „Laborpraktika“ ein eigener Bewertungspunkt.

Praktikum außerhalb der Uni

Ein Berufspraktikum außerhalb der Uni ist meist freiwillig. Oft kannst du es dir aber anrechnen lassen. Gemeint ist zum Beispiel ein Praktikum in einer Forschungseinrichtung, in einer Umweltbehörde oder bei einem Naturschutzverband. Nicht gemeint sind die Laborpraktika in den Fachmodulen.

Ein Beispiel ist die Universität Bayreuth. Dort gilt im Bachelor of Science (B.Sc.) Biologie:

  • Das Berufspraktikum liegt im fünften oder sechsten Semester. Es ist nicht Pflicht.
  • Du kannst es im Modul „Berufsfelderkundung“ anrechnen lassen. Dieses Modul wird nicht benotet.
  • Eine Praktikumswoche zählt einen Leistungspunkt. Leistungspunkte sammelst du für deinen Abschluss. Ein Leistungspunkt steht für 30 Stunden Arbeit.

kosten und zeit

Was du zahlst

Im Erststudium zahlst du an staatlichen Hochschulen in der Regel keine Studiengebühren. Du zahlst aber den Semesterbeitrag. Der ist je nach Bundesland sehr unterschiedlich. Zwei Beispiele:

  • Universität Tübingen, Wintersemester 2026/27: 194,80 Euro. Davon gehen 107,80 Euro an das Studierendenwerk. 80 Euro sind Verwaltungskostenbeitrag. 7 Euro gehen an die Studierendenschaft.
  • Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, Sommersemester 2026: 97 Euro Grundbeitrag. Der Zuschlag fürs Semesterticket ist dort seit dem Wintersemester 2023/24 ausgesetzt.

BAföG

BAföG ist Geld vom Staat fürs Studium. Es hängt nicht vom Fach ab. Wohnst du nicht mehr bei deinen Eltern, liegt dein Bedarf bei 855 Euro im Monat. Dazu kommt ein Zuschlag für Kranken- und Pflegeversicherung von 137 Euro. Zusammen ergibt das den Höchstsatz von 992 Euro. Diese Sätze gelten für neue Bewilligungszeiträume seit dem 1. August 2024. Ein Bewilligungszeitraum ist die Zeit, für die dir BAföG zugesagt wird.

Eine Reform ist unterwegs. Die Bundesregierung hat sie am 12.08.2026 beschlossen. Der Bundestag muss noch zustimmen. Bis dahin gelten die Sätze oben.

Wie lange es dauert

Realistisch rechnest du mit sechs Semestern Bachelor und vier Semestern Master. Das sind rund fünf Jahre. Willst du danach promovieren, also einen Doktortitel machen? Dann kommen noch einmal drei bis fünf Jahre dazu.

Diese Rechnung stammt aus den Regelstudienzeiten. Die Regelstudienzeit ist die Zeit, die für ein Studium vorgesehen ist. Eine amtlich erhobene Kennzahl ist das nicht.

gehalt und beruf

Das Gehalt

Beim Geld sieht Biologie gut aus. Das zeigt der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Dort steht, was Menschen in einem Beruf verdienen. Für Biologinnen und Biologen nennt er 6.028 Euro brutto im Monat. Brutto heißt: vor Abzügen wie Steuern.

Diese Zahl ist der Median, also der mittlere Wert. Die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger. Sie gilt für Vollzeit und für das Anforderungsniveau „hoch komplex“. Datenstand ist 2025.

Werbrutto im Monat
alle, Median6.028 €
ein Viertel verdient weniger als4.590 €
ein Viertel verdient mehr als7.300 €
Frauen5.649 €
Männer6.484 €
Baden-Württemberg, höchster Länderwert6.191 €
Bayern, niedrigster Länderwert5.838 €

Nicht für jedes Bundesland weist der Entgeltatlas einen Wert aus. Der Ländervergleich zählt nur die Länder mit Wert.

Der Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt erzählt eine andere Geschichte. Rund 65.000 Menschen arbeiten als Naturwissenschaftlerin oder Naturwissenschaftler im Bereich Biologie. Im Jahresdurchschnitt 2025 suchten rund 4.400 eine Stelle in der Biologie. Die Arbeitslosenquote für das Studienfach lag bei 4,3 Prozent.

Die Bundesagentur für Arbeit sagt es deutlich. In der Biologie passen die Zahl der Arbeitslosen und die Zahl der gemeldeten Stellen nicht zusammen. Es gibt mehr Suchende als offene Stellen.

Viele Stellen sind befristet

Dazu kommt die Befristung. Mehr als zwei Fünftel der Biologie-Stellen wurden mit Ablaufdatum ausgeschrieben. Befristet heißt: Der Vertrag endet zu einem festen Termin.

In der Wissenschaft setzt das Wissenschaftszeitvertragsgesetz dafür den Rahmen. Nach § 2 gilt:

  • Ohne Promotion, also ohne Doktortitel: Verträge dürfen bis zu sechs Jahre befristet sein.
  • Nach der Promotion: noch einmal bis zu sechs Jahre, in der Medizin bis zu neun.

Das gilt für wissenschaftliches Personal. Wer in der Forschung bleibt, arbeitet also lange auf Zeit.

Kein Engpassberuf

Ein Engpassberuf ist ein Beruf, in dem Fachkräfte fehlen. Die Bundesagentur für Arbeit prüft das in ihrer Fachkräfteengpassanalyse. Berufe rund um Biologie tauchen dort nicht auf. Das heißt nicht, dass du keinen Job findest. Es heißt: Du musst dich bewerben. Umworben wirst du eher nicht.

zukunft im ki-zeitalter

gemischtBeruf: Biologe/Biologin
median im beruf
6.028 €
arbeitslosenquote
4,3 %
engpassberuf
nein
stellen befristet
über 2/5

Gutes Gehalt, enger Arbeitsmarkt. Wer in der Forschung bleibt, arbeitet lange befristet. Und KI? Wie sie die Arbeit im Labor und in der Bioinformatik verändert, dazu gibt es keine belastbare Zahl. Bioinformatik ist das Auswerten biologischer Daten am Computer.

Schätzungen, keine Prognose. Gehalt: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufe in der Biologie ohne Spezialisierung, Anforderungsniveau hoch komplex (Beruf 59235), Datenstand 2025, abgerufen 21.09.2026. Arbeitslosenquote und Anteil befristeter Stellen: Bundesagentur für Arbeit, „Blickpunkt Arbeitsmarkt – Naturwissenschaften“, Berichtsstand August 2026, Datenjahr 2025. Engpassberuf: Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit, Stand Mai 2026, Datenjahr 2025 (auch in der Fassung von Mai 2025 kein Engpassberuf).

Zur KI-Frage bleiben wir ehrlich. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gehört zur Bundesagentur für Arbeit. Es gibt keine Untersuchung des IAB, die Biologie, Laborarbeit oder Bioinformatik beim Namen nennt.

Es gibt nur eine Aussage zu einer größeren Gruppe von Berufen. Sie steht im Kurzbericht 5/2024. Das IAB berechnet dort das Substituierbarkeitspotenzial. Das ist der Anteil der Aufgaben in einem Beruf, die technisch automatisierbar wären.

  • Betroffen sind die Berufe der Informationstechnik (IT) und die naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufe. Dort war der Wert bis dahin niedrig.
  • Im Vergleich aller Berufssegmente ist er dort am stärksten gestiegen.
  • Der Grund ist vor allem generative KI, also KI, die selbst Texte oder Code erzeugt. Dazu kommt automatisiertes Programmieren.
  • Beim Namen genannt werden Softwareentwicklung und Medieninformatik. Biologie wird nicht genannt.

Wir schätzen: Sequenzanalyse, Datenauswertung und Laborautomatisierung dürften davon auch berührt sein. Sequenzanalyse ist das Auswerten von Erbgut-Daten. Das ist unsere Einschätzung, keine Aussage des Instituts.

Belegt ist dagegen etwas anderes. Und das betrifft deine Planung mehr als jede KI-Prognose: der befristete Arbeitsmarkt in der Wissenschaft. Und der Überhang an Bewerberinnen und Bewerbern.

dafür

Gutes Gehalt, im Mittel 6.028 Euro brutto im Monat. Laborarbeit von Anfang an. Viele Studiengänge zur Auswahl.

dagegen

Meist brauchst du den Master, also rund fünf Jahre. Es gibt mehr Suchende als Stellen. Viele Stellen sind befristet, vor allem in der Forschung.

wo du studieren kannst

Eine Rangliste von uns gibt es nicht. Hier stehen nur Hochschulen mit Biologie und der Link auf ihre offizielle Seite. Manche Hochschulen melden selbst eine Platzierung im CHE-Ranking. Dann steht sie dabei.

HochschuleWas wir wissenStudiengangsseite
Universität HohenheimCHE-Ranking 2024: Laborpraktika 4,3 von 5 Sternen. Studiensituation allgemein und Studienorganisation je 4,2agrar.uni-hohenheim.de
LMU MünchenBachelor Biologie als Hauptfachlmu.de
Universität BayreuthB.Sc. Biologie. Berufspraktikum im fünften oder sechsten Semester, anrechenbarbscbio.uni-bayreuth.de
Leibniz Universität HannoverB.Sc. Biologie, eigene Seite zum Zulassungsverfahrenuni-hannover.de
Freie Universität BerlinFachbereich Biologie, Chemie, Pharmaziebcp.fu-berlin.de
Universität HamburgFachbereich Biologie mit eigenem Studienportalbiologie.uni-hamburg.de
Universität KonstanzFachbereich Biologie, meldet eine Platzierung im CHE-Ranking 2024/25biologie.uni-konstanz.de
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) AachenFachgruppe Biologiebiologie.rwth-aachen.de
Universität TübingenSemesterbeitrag 194,80 € im Wintersemester 2026/27uni-tuebingen.de

Dir ist die Liste zu kurz? Dann fang beim Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin an. Er hat eigene Datenbanken für die Biowissenschaften. Dort findest du über 580 grundständige Studiengänge, also Studiengänge für den ersten Abschluss. Dazu kommen über 900 Master-Studiengänge.

was andere erlebt haben

Hier sagt eine Zahl mehr als einzelne Geschichten: 27 Prozent brechen den Bachelor Biologie an Universitäten ab. In Mathematik sind es 58 Prozent, in Chemie 47 Prozent. Biologie liegt also deutlich darunter. Trotzdem heißt das: Von vier Leuten, die mit dir anfangen, ist eine oder einer am Ende nicht dabei.

Wichtig zum Einordnen:

  • Der Wert stammt aus einer Berechnung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung von 2020.
  • Er bezieht sich auf ältere Anfängerjahrgänge.
  • Das Originaldokument konnten wir nicht abrufen. Wir haben den Wert aus einer Sekundärquelle, also aus einer anderen Quelle, die ihn zitiert.
  • Eine neuere Zahl nur für Biologie gibt es nicht.

Du studierst Biologie, hast abgebrochen oder überlegst gerade? Schreib uns, wie es bei dir gelaufen ist. Wir bauen deine Erfahrung hier ein, mit Vornamen oder anonym.

Häufige Fragen

Brauche ich für Biologie unbedingt einen Master?

Rechtlich nein. Laut dem Fachverband ist schon der Bachelor ein Abschluss, mit dem du in den Beruf gehen kannst. In der Praxis meist ja. Die Bundesagentur für Arbeit schreibt: In den Naturwissenschaften folgt in der Regel ein Masterstudium. Für viele Fach- und Forschungsstellen wird er erwartet. Plane eher mit fünf Jahren als mit drei.

Wie viele brechen Biologie ab?

An Universitäten brechen 27 Prozent den Bachelor ab. Das zeigt eine Berechnung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung von 2020. Sie bezieht sich auf ältere Anfängerjahrgänge. Wir haben sie nur über eine Sekundärquelle. Zum Vergleich aus derselben Quelle: Mathematik 58 Prozent, Chemie 47 Prozent, Physik und Geowissenschaften 49 Prozent.

Finde ich nach dem Studium leicht einen Job?

Die Lage ist gemischt. Die Arbeitslosenquote für das Studienfach lag 2025 bei 4,3 Prozent. Rund 4.400 Menschen suchten im Jahresdurchschnitt eine Stelle in der Biologie. Laut Bundesagentur für Arbeit passen Arbeitslose und gemeldete Stellen nicht zusammen. Es gibt also mehr Suchende als Angebote. Biologie zählt nicht zu den Engpassberufen. Und mehr als zwei Fünftel der Stellen sind befristet ausgeschrieben.

Was verdient man als Biologin oder Biologe?

Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit nennt 6.028 Euro brutto im Monat als Median bei Vollzeit. Datenstand ist 2025. Ein Viertel liegt unter 4.590 Euro, ein Viertel über 7.300 Euro. Frauen liegen bei 5.649 Euro, Männer bei 6.484 Euro.

Muss ich vorher schon im Labor gearbeitet haben?

Nein. Ein Vorpraktikum ist an Universitäten in der Regel keine Bedingung für die Zulassung. Laborpraktika sind fester Teil des Studiums. Das CHE-Hochschulranking führt sie sogar als eigenen Bewertungspunkt. Ein Berufspraktikum außerhalb der Uni ist meist freiwillig, aber anrechenbar. An der Universität Bayreuth geht das zum Beispiel im fünften oder sechsten Semester.

SSM
Geschrieben von

Susanne Schmidt-Dizdarevic. Prokuristin der echt Personal GmbH, verantwortlich für Personal. Gelernte Hotelfachfrau, seit 2009 in der Personaldienstleistung. Schließt jede Woche kurzfristige Arbeitsverträge mit Studenten und Schülern ab.

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Quellen

@echt.foryou