Für Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie bewirbst du dich bei Hochschulstart. Das ist eine Plattform für die Bewerbung im Internet. Dort gehen 30 Prozent der Plätze an die besten Abiture. 10 Prozent gehen über Tests und Ausbildung. 60 Prozent gehen über das Auswahlverfahren der Hochschulen. Wartesemester zählen seit 2020 nicht mehr. Das ist die Zeit, in der du auf einen Platz gewartet hast. Ein Semester ist ein halbes Jahr im Studium. Für alle anderen Fächer bewirbst du dich direkt bei der Hochschule. Die Frist ist meist der 15. Juli. Der NC ist die Note der letzten Person, die im Vorjahr zugelassen wurde. Er ist kein fester Wert.
Hochschulstart.de (Quotenmodell, Termine 2026/27), Bundesagentur für Arbeit (bundesweit zulassungsbeschränkte Fächer), Deutsches Ärzteblatt zur Abschaffung der Wartezeit. Links unten.
Seit dem Sommersemester 2020 gilt für Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie ein Modell mit drei Quoten. Eine Quote ist ein fester Anteil der Plätze. Auslöser war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Dezember 2017. Dieses Gericht achtet darauf, dass das Grundgesetz eingehalten wird. Es hatte die alte Vergabe für teilweise verfassungswidrig erklärt. Sie verstieß also zum Teil gegen das Grundgesetz.
In der Abiturbestenquote (30 Prozent) zählt nur die Note. In der Zusätzlichen Eignungsquote (10 Prozent) zählt die Note ausdrücklich nicht. Hier zählt zum Beispiel der Test für Medizinische Studiengänge (TMS). Auch eine fertige Ausbildung in einem medizinnahen Beruf oder ein Freiwilligendienst kann zählen. Im Auswahlverfahren der Hochschulen (60 Prozent) schaut jede Fakultät auf die Note. Eine Fakultät ist ein Fachbereich an der Uni. Dazu kommt mindestens ein Punkt, der nichts mit der Note zu tun hat. Meist ist das der TMS. Du hast eine 2,3 und einen sehr guten Test? Dann hast du heute echte Chancen. Du hast eine 2,3 und sonst nichts? Dann eher nicht.
Numerus clausus ist Latein und heißt wörtlich „geschlossene Zahl“. Gemeint ist: Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Der NC ist keine Hürde, die vorher feststeht. Er entsteht erst, wenn das Verfahren vorbei ist. Die Note der letzten Person, die noch einen Platz bekam, ist der NC für dieses Semester. Deshalb steht in den Listen der Hochschulen immer der Wert vom letzten Mal. Und deshalb kann er im nächsten Jahr besser oder schlechter sein. Ein „NC 1,8“ heißt nur: Letztes Jahr kam jemand mit 1,8 noch rein. Du liegst knapp darüber? Dann bewirb dich trotzdem. Nachrückverfahren und Losverfahren gibt es jedes Semester. Beim Nachrücken gehen Plätze weiter, die andere nicht nehmen. Beim Losverfahren werden Plätze verlost.
Die meisten Studiengänge sind frei. Dann reicht es, dich einzuschreiben. Oder sie sind örtlich zulassungsbeschränkt. Das heißt: Die Plätze an dieser Hochschule sind begrenzt. Dann bewirbst du dich direkt bei der Hochschule. Viele nutzen dafür das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) auf hochschulstart.de. Dort kannst du dich mehrmals gleichzeitig bewerben. Und du legst fest, welchen Platz du am liebsten willst. Die Fristen setzt jede Hochschule selbst. Häufig ist es der 15. Juli fürs Winter- und der 15. Januar fürs Sommersemester. Manche Fristen enden früher. Schau zwei Monate vorher auf die Seite des Studiengangs, nicht erst am 14. Juli.
Eine Absage heißt nicht, dass alles vorbei ist. Nachrückverfahren laufen bis in den September. Losverfahren vergeben Plätze, die übrig geblieben sind. Für Medizin gibt es außerdem den TMS und in vielen Bundesländern die Landarztquote. Dafür verpflichtest du dich, später als Ärztin oder Arzt auf dem Land zu arbeiten. Und es gibt den Weg über eine Ausbildung, die in der Eignungsquote zählt. Du bist über einen zweiten Anlauf reingekommen? Dann erzähl uns davon. Wir sammeln diese Wege im Bereich Erfahrungsberichte.
Der NC ist kein fester Wert. Er ist die Note der letzten Person, die im letzten Verfahren noch einen Platz bekommen hat. Er ändert sich jedes Semester. Das hängt davon ab, wie viele sich bewerben und wie viele Plätze es gibt.
Nein. Die Wartezeitquote gibt es seit dem Sommersemester 2020 nicht mehr. Sie wurde mit dem neuen Verfahren abgeschafft. Wer wartet, hat dadurch keine besseren Chancen mehr. Stattdessen zählen in der Eignungsquote Tests, Ausbildung oder Gespräche zur Auswahl.
Nur für diese Fächer läuft die Vergabe zentral für ganz Deutschland: Humanmedizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie. Alle anderen Fächer laufen über die Hochschule selbst. Oft nutzt sie dafür das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) auf derselben Plattform.
Das ist der Test für Medizinische Studiengänge. Er ist freiwillig und prüft, ob du fürs Studium geeignet bist. Fast alle medizinischen Fakultäten rechnen ihn an. Das gilt für die Eignungsquote und für das Verfahren der Hochschulen. Ein gutes Ergebnis gleicht eine schlechtere Abinote zum Teil aus.
Bei Hochschulstart für das Wintersemester 2026/27: Die Bewerbung startet am 27.04.2026. Für Altabiturienten ist die Frist am 31.05.2026. Das sind alle, die ihr Abitur schon früher gemacht haben. Für Neuabiturienten ist die Frist am 15.07.2026. Das sind alle, die ihr Abitur gerade erst machen. Für das Sommersemester endet die Frist am 15. Januar. Hochschulen ohne Hochschulstart haben eigene Fristen. Oft ist es auch dort der 15. Juli.
Susanne Schmidt-Dizdarevic. Prokuristin der echt Personal GmbH, verantwortlich für Personal. Gelernte Hotelfachfrau, seit 2009 in der Personaldienstleistung. Schließt jede Woche kurzfristige Arbeitsverträge mit Studenten und Schülern ab.
Erster Anlauf oder zweiter? Und was hat beim zweiten den Unterschied gemacht? Schreib es unter den Beitrag auf Instagram, dann haben alle etwas davon: @echt.foryou.
Du studierst und suchst einen Nebenjob, der in die Semesterferien passt? Das ist unser Hauptgeschäft: dein Nebenjob bei echt Personal in Frankfurt, Berlin, Hamburg, Mainz und Wiesbaden.
uni oder fh: was passt zu dir? · dual, fern, berufsbegleitend · voraussetzungen: abi, fachabi, ohne abi · bewerbung, nc, hochschulstart · praktikum vor dem studium · studium finanzieren · studieren im ki-zeitalter · zur Übersicht