Drei Probleme prägen den Markt für Personaldienstleistung in der Eventgastronomie gerade gleichzeitig: ein Überangebot an Anbietern, eine spürbare Qualitätslücke – und Kosten, die trotzdem weiter steigen. Das passt eigentlich nicht zusammen.
Der Markt wirkt gesättigt, aber die tatsächliche Auswahl an verlässlichen Partnern bleibt klein. Viele Anbieter konkurrieren fast ausschließlich über den Preis, weil sie sich inhaltlich kaum unterscheiden.
Viele Anbieter setzen bewusst stark auf studentische Kräfte, unter anderem wegen geringerer Sozialabgaben. Das ist wirtschaftlich nachvollziehbar, führt aber oft zu hoher Fluktuation und wenig Kontinuität im Team.
Löhne sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen – gut für die Aushilfen, aber ohne strukturelle Antwort auf der Kostenseite geht das direkt zulasten der Marge oder der Kundenpreise.
Wir zahlen unseren erfahrenen Kräften bis zu 18 €/Std. und liegen trotzdem rund 30 % unter vergleichbaren Marktpreisen. Das funktioniert nicht durch Kompromisse bei der Qualität, sondern durch konsequente Automatisierung und Digitalisierung im Backoffice – dort, wo klassische Anbieter am meisten Verwaltungsaufwand verbrennen.
Das System „klassischer Personaldienstleister“ ist nicht per se kaputt – aber es optimiert an der falschen Stelle. Wir versuchen, genau das umzudrehen.
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