Ein Satz, den ich oft höre: „So viel Schulung bei Aushilfen – lohnt sich das überhaupt?“ Kurze Antwort: ja, deutlich sogar. Lange Antwort folgt.
Bevor ich eine studentische Kraft in den Service schicke, hat sie in der Regel deutlich über 100 Praxisstunden gesammelt – inklusive Grundlagen wie dem klassischen Drei-Teller-Tragen, Gästeumgang und Abläufen unter Zeitdruck. Kein Multiple-Choice-Test, sondern echte Einsätze mit Rückmeldung.
Dazu kommt: Wer bei uns startet, sollte im Idealfall bereits ein ordentliches Arbeitszeugnis aus einem früheren Job mitbringen. Das ist kein hartes Ausschlusskriterium, aber ein wichtiger Baustein bei der Auswahl.
Die Antwort liegt nicht bei den Aushilfen, sondern im Hintergrund: Digitalisierte Abläufe, eine zentrale Disposition und lokale Rekrutierung vor Ort statt teurer Filialstruktur sparen genau die Kosten, die andere Anbieter über den Verrechnungssatz an Kunden weitergeben. Wir zahlen unseren erfahrenen Kräften bis zu 18 €/Std. – und liegen trotzdem unter dem, was der Markt für vergleichbare Qualität verlangt.
Kein Widerspruch zwischen guter Ausbildung und günstigem Preis – sondern die Konsequenz daraus, wo man tatsächlich Geld spart: nicht bei der Qualifizierung, sondern in der Verwaltung.
— Kenan Dizdarevic
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